Förderkonzept

für das Schuljahr 2018/2019

Das Förderkonzept der VS Marco-Polo-Platz 9

Durch Individualisierung und Differenzierung (siehe Anhang 1) im kompetenzorientierten Unterricht (siehe Anhang 2) wird auf die individuelle Begabungslage der einzelnen Schüler und Schülerinnen eingegangen.

Aufgrund von Unterrichtsbeobachtungen, durchgängigen Dokumentationen der Lernleistungen der Schüler und Schülerinnen, Fallbesprechungen im Team und kollegialer Beratung wird in der Förderkonferenz der Bedarf erhoben und die Ressourcenverteilung festgelegt, so dass jeder Schüler und jede Schülerin, der/die Bedarf an Förderung hat, diese auch bekommt.

Seit dem Schuljahr 2016/17 erfolgt der Förderunterricht mit und an Hand von Entwicklungsbögen und Kompetenzprofilen. Damit ist eine größtmögliche Individualisierung und Differenzierung sichergestellt. Weiteres ist die Transparenz für alle mit dem Kind arbeitenden Lehrpersonen gegeben.

Im Sinne einer funktionierenden Partnerschaft Eltern-Schule werden die Erziehungsberechtigten in die geplanten Fördermaßnahmen so weit wie möglich einbezogen.

Förderressourcen

  1.     Förderunterricht (v. Klassenlehrerinnen) –  9 Stunden
  2.     Deutsch/Lesekompetenzstunden  – 5 Stunden
  3.     Sprachförderklasse – 15 Stunden
  4.     Sprachförderkurs – 6 Stunden
  5.     Muttersprachlicher Zusatzunterricht – 10 Stunden
  6.     Sprachheilkurs – 4 Stunden
  7.     Beratungslehrer  – 10 Stunden
  8.     Unterricht für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf
  9.     Zusätzliche Integrationsmaßnahmen im Rahmen des Integrationstopfes III – 11    Stunden

1.    Förderunterricht:

Der Förderunterricht wird additiv und meist durch die jeweilige Klassenlehrerin gehalten. Der Förderunterricht ist bedarfsorientiert und erfolgt in Kurssystem, das den Kindern mit Lerndefiziten oder  Lernschwierigkeiten  eine flexible Teilnahme bietet.
Ebenso bekommen Kinder, die zum Beispiel durch eine Krankheit länger fehlen oder Kinder, die durch einen Schulwechsel neu in der Klasse sind die Möglichkeit durch das Kurssystem für eine gewisse Zeit am Förderunterricht teilzunehmen.

2.    Deutsch/Lesekompetenzstunden:

Dieser Zusatzunterricht erfasst alle Kinder mit mangelnden Deutsch/Lesekenntnissen. Der Unterricht erfolgt in Kursform oder integrativ, dies vor allem in der Grundstufe I. Der jeweilige Bedarf wird bei regelmäßigen Teambesprechungen erhoben und festgelegt.

Daraus ergibt sich eine flexible Unterrichtsgestaltung und dadurch eine Individuelle Förderung, die gewährleistet, dass jeder Schüler und jede Schülerin die Unterstützung erhält, die optimale Lernfortschritte ermöglicht.

3.    Sprachförderkurs:

Der Sprachförderkurs für außerordentliche Schüler und Schülerinnen mit anderer Erstsprache als Deutsch erfolgt im Kurssystem. Ziel ist es die Kinder soweit zu fördern, dass sie dem Unterricht sprachlich folgen können.

4.    Muttersprachlicher Zusatzunterricht:

Dieser Zusatzunterricht in der Muttersprache der Schüler und Schülerinnen erfolgt zum Teil integrativ und zum Teil in Kursform. Die Zusammenarbeit zwischen KlassenlehrerInnen und muttersprachlichen ZusatzlehrerInnen verhilft auch Einsichten und Verständnis für andere Kulturen zu gewinnen.

5.    Sprachheilkurs:

Die logopädische Förderung wird individuell auf den einzelnen Schüler abgestimmt. Der Unterricht und die Dokumentation erfolgt durch die Sprachheillehrerin Manuela Nedjelik.

6.    Beratungslehrer:

Der Beratungslehrer betreut jene Kinder, die besondere soziale und/oder emotionale Bedürfnisse haben. Die Betreuung erstreckt sich in der Regel über einen dem Bedarf   entsprechenden individuellen Zeitraum. Einen ganz besonders wichtigen Teil der Arbeit stellt einerseits die Zusammenarbeit mit dem Elternhaus dar und andererseits die Teambesprechungen mit den beteiligten Kolleginnen.

7.     Unterricht für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der Einzelintegration:

Um Kindern, die einen sonderpädagogischen Förderbedarf zugesprochen bekommen haben, den Verbleib in der Stammklasse zu ermöglichen, werden diese Kinder speziell von Sonderschullehrerinnen bzw. Förderlehrerinnen in der Stammklasse betreut.

8.     Zusätzliche Integrationsmaßnahmen:

Diese Stunden werden gezielt als Unterstützung für Flüchtlingskinder verwendet. Durch den  Kleingruppenunterricht kann sehr individuell auf die Kinder und ihre Probleme und Bedürfnisse eingegangen werden. (Bsp.: Vermittlung von Grundkompetenzen, Vermittlung von Werten und hiesigen Gepflogenheiten, rascherer Spracherwerb,….). Diese Maßnahmen helfen den Schülern und Schülerinnen sich im Lebensraum Schule und Schulumgebung möglichst rasch integrieren zu können. Dadurch kann wiederum die
pädagogische Qualität für alle Schüler und Schülerinnen sichergestellt werden.

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